Speed

Im Speed (Geschwindigkeits-Parcours) wird der Parcours der Maniabilité, teilweise mit leichten Anpassungen, noch einmal geritten. Diesmal zählt die Zeit und es gibt keine Stilnoten, der schnellere Reiter gewinnt. Geprüft wird die Koordination und Voraus­sicht des Reiters, sowie die Durchlässigkeit, Geschwindigkeit, Aufmerksamkeit und Geschicklichkeit des Pferdes.

Dieselben Hindernisse wie im Arbeitsparcours mit Speed und Vernunft zu reiten ist gar nicht so einfach. Jeder Fehler ergibt Strafsekunden und disqualifiziert ist man schnell, aber die Stoppuhr läuft – eine spannende Prüfung auch für die Zuschauer. Die Wahl der richtigen Linie kann über Sieg oder Niederlage entscheiden. Aber ein schnelles Pferd reicht nicht aus, denn je nervenstärker das Pferd, umso besser kann der Reiter dort seine Aufgaben erledigen, wo das Pferd stillstehen sollte.

Der Speed wird nur von den Klassen L, M und S geritten. Bis zu dieser Teilprüfung haben die Paare bereits in Dressur und Maniabilité ihre Fähigkeiten zur ruhigen, eleganten und präzisen Arbeit bewiesen. Daher freuen sich Pferde und Reiter gleichermassen, wenn sie sich in der letzten Prüfung des Tages nochmals so richtig austoben dürfen.